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Baudurchsprache.

Am 09 April hattten wir unsere Baudurchsprache in der Zentrale von Kern-Haus. Gemeinsam mit unserer Bauberaterin und unserer Architektin wurden alle wichtigen Planungspunkte, die für unser Projekt wichtig waren, durchgesprochen. Dies beinhaltete sowohl die Architektur des Hauses als auch die Planung der einzelnen Räume und Gewerke inklusiver der Auswahl von Außen- und Innentüren, Heizungsanlage etc.

Während der Baudurchsprache wird wirklich jedes Detail am Haus durchgesprochen, was ins unserem Falle wirklich eine Menge war. Es war ein sehr langer Tag und sehr viel zu besprechen…Um 22:00 Uhr waren dann wirklich alle Punkte geklärt und wir konnten die Heimfahrt antreten. Es war ein wichtiger Meilenstein in unserem Hausprojekt. Trotz der späten Uhrzeit fuhren wir zufrieden nach Köln zurück. Jetzt war es an Kern-Haus den Bauantrag zu erstellen.

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Hier unser Haus von Außen.
Aussenansicht_Haus
Hier ein paar Impressionen zu den finalen Grundrissen des Unter- und Obergeschosses.
Untergeschoss
Untergeschoss_neu_August
Obergeschoss
Obergeschoss_neu_August
Hier ein paar Beispiele zur Bemusterung bei Kernhaus – Innentüren, Lichtschalter, Steckdosen, Bad- und Sanitäranlagen und unsere Heizungsanlage

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Finaler Hausentwurf.

Lt. unserem Bauvorantrag dürfen wir im Vorgartenbereich keinen Car-Port bauen. Kern-Haus entwickelte in enger Zusammenarbeit mit uns nun die Vorderfront des Hauses mit einer Pergola Überdachung mit quadratischen Säulen. Dies verleiht dem Haus einen eleganten und auch individuellen Charakter. Wir waren sehr zufrieden mit dieser Lösung und finden diese Alternative sogar noch besser als die Lösung mit Carport. Unser Haus war außen nun komplett entworfen und gefiel uns super gut!!

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Entwürfe von unserem Bauhaus.

Wenn man zum ersten Male sein Haus vor Augen sieht, und zwar in so einem Detailgrad, daß es fast Fotocharakter hat, so übt dies schon eine große Faszination und Emotionalität aus. So war es dann auch für uns, als wir das erste Mal die Hausentwürfe von Kern-Haus sahen. Das Haus stand vor einem und wir fingen an, uns in die Entwürfe zu verlieben 🙂

Genau so hatten wir uns unser Bauhaus vorgestellt – ein weißes Bauhaus mit Balkon, Luftraum und vielen Fenstern zum Aggertal hin….

Unser Haus1

und hier nochmal eine Alternative der Rückansicht mit gemauertem Balkongeländer…

14-02-12_Brandt+Jaeschke V2 - Garten

Und die Vorderansicht von der Straße inklusive des noch damals geplanten Carports (im Laufe des Projektes entfiel jedoch der Carport in unserem Projekt, da die Stadt Lohmar diesen nicht bewilligte)

14-02-12_Brandt+Jaeschke V2 - Eingang2

14-02-12_Brandt+Jaeschke V2 - Eingang

Suche nach einem Baupartner.

Nachdem der Entwurf und das Grundgerüst für unser Haus nun feststand, waren wir auf der Suche nach einem geeigneten Baupartner, der uns zum Einen einen Festpreis zusagt und zum Anderen auch unsere Vision von einem Bauhaus in Hanglage im Grünen versteht. Ein Festpreis für unser Haus war uns deshalb so wichtig, damit unser Bauprojekt kalkulierbar ist und wir an das Thema auch wirtschaftlich vernünftig herangehen können. Dies kann ich im Nachhinein auch jedem empfehlen, der vor hat zu bauen. Die Kosten müssen kalkulierbar, überschaubar und auch gut durchdacht sein.

Für uns stand jetzt fest, wir wollten schlüsselfertig, individuell bauen, waren aber was die Bauweise betrifft, noch offen. Natürlich waren wir innerhalb der letzten Monate in vielen Fertighaussiedlungen in Köln, Neuss, Wuppertal und auch Frankfurt gewesen und hatten uns vorab einen Eindruck von den verschiedenen Anbietern verschafft.

So hatten wir vorab eine Vorauswahl an Anbietern in Fertighausbauweise aus Holz und in Massivbauweise aus Stein/Beton getroffen. Wir vereinbarten erste Termine bei Favorit Massivhaus, Viebrockhaus, Kern-Haus und entschieden uns während unserer Besuche in den Fertighaussiedlungen auch Lux-Haus, Fingerhut Haus und Weber Haus anzufragen. Als Grundlage für die Planung und Kalkulation des Hausangebotes dienten jeweils die Entwürfe der Bauvoranfrage. Diese waren für die Hausanbieter eine gute Basis und ein gutes Briefing, uns ein maßgeschneidertes, individuelles Angebot zu unterbreiten.

Diese Phase war natürlich für uns auch eine sehr wichtige Phase, da es ja neben dem Hauspreis und die Kosten auch darum geht, wer den professionellsten Eindruck macht. Das Thema Kundenorientierung und das Verstehen unserer Wünsche und Anforderungen sowie eine gestalterische, kreative Kompetenz, waren uns bei der Entscheidungsfindung besonders wichtig.

Als erster Anbieter fiel Viebrockhaus heraus, da das Angebot leider nur ein mündliches Vorabangebot war und es bei Weitem unser Budget überstieg. Wir hatten den Eindruck, daß Viebrockhaus sich nicht in unser individuelles Bauhausprojekt hineinfinden konnte und eigentlich auch lieber, die von Ihnen angebotenen Häuser verkauft. Die Kundenorientierung während unseres ersten Gespräches mit einem Hausberater war sehr schwach und wenig überzeugend. Zudem machte  das Unternehmen auf uns einen eher konventionellen, wenig modernen und kreativen Eindruck. 80% der Häuser in Neuss waren mit Klinkersteinen und kein Bauhaus darunter.

Favorit Haus unterbreitete uns zwar ein schriftliches durchaus akzeptables Angebot und entwickelte auch einen Hausentwurf, jedoch wich dieser stark von unseren Vorstellungen ab, da viele Wünsche wie z.B. viele große Fenster zum Hang hin, nicht berücksichtigt wurden. Desweiteren hatten wir den Eindruck, daß bewusst eine sehr reduzierte Variante angeboten wurde, um das Kostenangebot gering zu halten.

Im weiteren Verlauf fiel noch Weberhaus heraus, da keine Visualisierung unseres Hauses angeboten wurde und die Kosten zu hoch waren. Das Unternehmen Lux-Haus machte zwar einen sehr modernen, kompetenten und kundenorientierten Eindruck und auch das Musterhaus in Köln ist wirklich ein sehr schönes, individuelles Bauhaus, mit tollen kreativen Ideen, jedoch entwickelte Lux-Haus basierend auf unseren Wünschen ein neues Haus, was wiederum stark von unseren Skizzen und Vorstellungen abwich und rückblickend zudem auch sehr teuer war.

Am Ende waren nur noch ein Fertighaushersteller Fingerhut und ein Massivhaushersteller Kern-Haus im Rennen. Wir hatten uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, da sich beide Unternehmen in unser Bauhausprojekt hineindenken konnten, ein attraktives Angebot abgaben und auch in Sachen Kundenberatung und Kundenorientierung sehr gut waren.

Die finale Entscheidung fiel dann am Ende auf Kern-Haus. Zum einen, weil wir uns mit Bauherren unterhielten, die mit Kern-Haus gebaut hatten und diese sehr zufrieden waren mit Kern-Haus. Dies schafft Vertrauen. Zum Anderen, weil das Gesamtpaket einfach gestimmt hatte, angefangen von dem Angebot innerhalb unseres Budgets, die 5-Phasen Tüvprüfung nach einzelnen Gewerken, die Kunden-Beratung und -Orientierung und auch die kreative, gestalterische Kompetenz. Kern-Haus hatte uns ein Haus entwickelt, exakt so,  wie wir es uns vorgestellt hatten! Jetzt hatten wir eine Baupartner!

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Die Bauvoranfrage.

Da unser Grundstück aufgrund der Hanglage ein nicht so leicht zu bebauendes Grundstück ist und es zudem noch im Außenbereich neben einem Naturschutzgebiet liegt, haben wir uns entschlossen vorab beim Bauamt einen Bauvorantrag einzureichen, damit wir auf der sicheren Seite sind, was unsere Bauhauspläne betrifft.

Unser Architekt hatte ein paar Gespräche mit dem Bauamt und es war relativ schnell klar – das Bauamt steht positiv einem Bauhaus gegenüber. Jubel 🙂 unserem Traum von einem Bauhaus im Grünen steht also nichts im Wege.

Wir trafen uns noch ein paar Male mit Wolfgang, um über die Gestaltung, den Grundriss und die Zimmeraufteilung in unserem Haus zu sprechen. Im Dezember kurz vor Weihnachten reichten wir dann die Pläne beim Bauamt in Lohmar ein.

Der Hausentwurf von hinten auf 2 Etagen zum Aggertal hin.
Bauvoranfrage1

Unser Haus von vorne eingeschossig mit einem Car-Port, den wir entlang des Hauses geplant haben.
Bauvoranfrage4Die Seitenansicht des Hauses mit dem geplanten Balkon.
Bauvoranfrage5
Und hier der geplante Grundriss vom unteren Geschoss inkl. des Wohn-, Ess- und Kochbereiches
Bauvoranfrage3
Sowie der Grundriss des Obergeschosses mit dem separaten Schlaf- und Badbereich für unsere Gäste
Bauvoranfrage2

Die ersten Entwürfe.

Da unser Grundstück aufgrund der Hanglage ein nicht so leicht zu bebauendes Grundstück ist und wir zudem innerhalb des Außenbereiches bauen, bedarf es einer sorgfältigen Planung des Hauses. Wir entschieden uns einen befreundeten Architekten mit den ersten Entwürfen des Hauses zu beauftragen. Rückblickend können wir sagen, daß uns diese Phase sehr viel Spass gemacht hat, weil es um die Gestaltung geht und darum unsere Vision von einem Bauhaus inmitten einer wunderschönen Landschaft auf einem Berg mit Blick in das Aggertal zu realisieren.

Wichtig war uns ein Bauhaus, daß auf der Hangseite entlang des Hauses möglichst viele Fenster hatte. Quasi ein Haus, daß um die Natur herum gebaut wird und wir durch die vielen Fenster das Gefühl haben inmitten der Natur zu wohnen. Somit können wir von vielen Seiten in das Tal und die Natur schauen. Weiterhin hatten wir uns einen Balkon am Schlafzimmer gewünscht, um direkt nach dem Aufstehen an die frische Luft gehen zu können.

Unser Wohn- und Essbereich sollte offen gestaltet werden mit einer offenen Küche, die an den Essbereich angrenzt. Volker war insbesondere ein Ankleidezimmer wichtig und ein Rückzugszimmer für uns beide, daß wir auch mal getrennt voneinander als Fernseh oder Arbeitsraum nutzen können. Und natürlich nicht zu vergessen eine großzügige offene Küche, die keine Wünsche mehr offen lässt.

Für unsere Freunde und der Familie wollten wir einen gesonderten Gästebereich inklusive eines Gästebades realisieren. Da das Haus für Städter (und dies gilt für den Großteil unserer Freunde) dann doch nicht mal eben per U-Bahn erreichbar ist, war es uns wichtig, daß sich Gäste bei uns wohl finden, auch mal bei uns übernachten können ohne Privatsphäre zu vermissen. Aber das I-Tüpfelchen sollte der offene Luftraum zur Hangseite sein und ein großzügiger Eingangsbereich mit einer gradlinigen Treppe, auf der man bereits beim Hinuntergehen die schöne Aussicht genießen kann.

Nach ein paar Vorgesprächen mit unserem Architekten wurden uns die ersten Entwürfe präsentiert. Wolfgang war wirklich klasse und hatte tolle Arbeit geleistet. Die ersten Skizzen haben uns direkt begeistert und er hatte fast alle unsere Wünsche realisieren können. Toll zu sehen, daß unsere Ideen, Gedanken und Visionen Gestalt und Form annehmen.

Wir waren im jetzt im Gestaltungsfieber 😉

Entwurf V1

erste Entwürfe

 

Da der erste Entwurf ja schon sehr gewaltig war hatte Wolfgang noch eine weitere Skizze, die von den Dimensionen kleiner war. Schließlich muss unser Projekt ja am Ende auch finanziell tragbar sein…

Entwurf V2

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Seitenansicht – so würde dann unser Haus von der Seite ausschauen….
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Es soll ein Bauhaus werden.

Nach diversen Musterhausbesichtigungen, Architekturmagazinen und gemeinsamen Überlegungen hatten Volker und ich uns jetzt für den Architektur-Stil unseres zukünftigen Hauses entschieden. Es sollte ein klassisches Bauhaus werden. Wir waren inspiriert von klaren, gradlinigen und eleganten kubischen Formen.

Hier ein paar Grundgedanken und Hintergründe zum Bauhaus:

Zitat Walter Gropius: „Das Bauhaus erstrebt die Sammlung allen künstlerischen Schaffens zur Einheit, die Wiedervereinigung aller werk-künstlerischen Disziplinen zu einer neuen Baukunst.“

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Walter Gropius 1883-1969

Bauhaus – Synthese von Kunst und Handwerk

Bauhaus, die berühmteste moderne Schule für Kunst-Design und Architektur in Deutschland, entsteht 1919 in Weimar. Der Gründer Walter Gropius verfolgt den Traum eine neue „Baukunst“ zu erschaffen: Kunst und Handwerk sollen vereint werden. Diese Kunst nennt er „Bauhaus“, wie der Name seiner Schule „Das Bauhaus“. Es handelt sich bei Bauhaus also weniger um einen konkreten Kunststil, sondern mehr um das Zusammenkommen von Künstlern verschiedener Stile, die ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Hier ein paar Architekturbeispiele aus vergangenen Jahren…

Bauhaus Architektur6 Bauhaus Architektur5

Rodung bei Nebel.

…die Bäume müssen weichen, zwar war dies keine Nebel Aktion bei Nacht sondern eher eine Nebel Aktion bei Tag, aber erst nachdem die Bäume an einem grauen, vernebelten Novembertag gefällt wurden, konnte man zum ersten Mal erahnen wie schön der Ausblick demnächst aus unserem Wohnzimmerfenster sein würde…

…das bergische Land und unser Mountain bei Nebel…
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Und das Haus heute.

Toll, was unsere Nachbarn aus dem alten Haus gemacht haben! Das Haus wurde komplett renoviert und saniert. Jetzt hat das Grundstück noch mehr an Attraktivität gewonnen…

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Inzwischen wurde die 2te Hälfte des Grundstücks zum Verkauf angeboten, und da standen wir nun – auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde, was später uns gehören würde….

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JA – wir haben uns entschieden zu bauen!

…im Sommer 2013 haben wir uns dann entschieden. Eine Eigentumswohnung, ein gebrauchtes Häuschen???

Nein! es sollte ein individuelles Haus ganz nach unserem Geschmack werden! Für uns war es eigentlich immer schon ein Traum gewesen ein neues Haus zu bauen, oder sagen wir zumindest von Grund auf an zu planen..wir werden ja im Laufe der Zeit noch viele Leute haben, die uns hierbei unterstützen…

Großstadt oder Land??? Oft nicht leicht zu beantworten, sicherlich hat beides seine Für und Wieder, jedoch sehnen wir uns nach Ruhe und Natur…

…ja, und wir wollen der Großstadt entfliehen, mal ein Leben ausserhalb der Stadt ausprobieren – für Volker war dies ja bereits möglich – aber für mich als Großstadt Mensch ist das natürlich eine ganz neue Herausforderung im Leben.

Wir haben beide große Lust auf dieses neue Projekt und wir freuen uns wahnsinning darauf…im Nachhinein werden wir sicher sagen, daß wir noch viele wunderbare als auch schlaflose und schweißtreibende Stunden mit diesem Projekt verbracht haben, aber so ist das wohl, wenn man baut…